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"Was im Deutschen »Anschlag« heißt, nennen die Franzosen »toucher« und bezeichnen damit viel näher die Tätigkeit, durch welche die Finger dem Instrument die Töne entlocken wollen oder sollen. Es besteht kein Gebot für den Klavierspieler, die Tasten zu schlagen - es »schlagen« die Tasten die Saiten an. Daß aber das hierdurch erzeugte Klingen nicht als leeres Geräusch sondern als Quasi »lebendiger Klang« auf unser Ohr wirke, hängt von der Art des Niederdrückens der Taste ab. Selbstverständlich verlangt ein sensibler Spieler ohnehin einen wohlklingenden Ton. Dem Verlangen des Ohres aber wird der unerzogene Finger kaum entsprechen können." (aus Kapitel A: Grundbegriffe) "Die Methode Langenhan gibt die konsequenteste mir bekannte Ausbildung der Hand für alle Aufgaben des Klavierspiels. Ihr Ziel ist vor allem das orchestrale Klavierspiel in der Epoche von Beethoven bis zur Spätromantik und den Impressionisten." (aus: "Bemerkungen zur Methode A. Hirzel-Langenhan" von Edith Picht-Axenfeld) | |