Die Sätze des
„Mörike-Chorliederbuches“ gehören zu den schönsten Aufgaben,
die sich Chöre heute im Bereich der gemäßigten Moderne stellen.
„Was mich als Chorkomponist
gerade zu Mörike hingezogen hat, ist zunächst seine
innerhalb des 19. Jahrhunderts, ja überhaupt in der neueren Zeit einzig
dastehende
elementare rhythmische Kraft und Freizügigkeit, und daneben jene in hohem Maße
an das alte deutsche Volkslied gemahnende Objektivierung des poetischen Gehalts
durch die künstlerische Formung.“
(Hugo Distler)