Diese Ausgabe von Mozarts „Serenaden“ (Heft 1-4) will Musizierende zum klanglichen
Experiment anregen: Die Terzette können in verschiedenen Besetzungen mit fast allen
Instrumenten (Streichern, Bläsern, Klavier) gespielt werden, die heute in der Hausmusik
üblich sind. Das entspricht durchaus ihrer Entstehungsgeschichte. Mozart komponierte
die fünf Bläser-Divertimenti in einer Zeit, als er Klangkombinationen erprobte.
Beim Musizieren mit Freunden wurden Instrumente ausgetauscht und es ergaben sich
immer wieder neue Zusammenstellungen. Und so bieten sich die „Serenaden“ auch heute
für ein Spiel mit verschiedenen Klangfarben und Besetzungen an, als überaus lohnender
Gegenstand der Experimentierfreude und der musikalischen Phantasie.