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Doris Lanz
Zwölftonmusik mit doppeltem Boden Exilerfahrung und politische Utopie in Wladimir Vogels Instrumentalwerken Schweizer Beiträge zur Musikforschung, Band 13 268 Seiten; kartoniert ISBN 978-3-7618-1914-2 € 39,95 |
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Mit dem letzten Satz seines Violinkonzertes schreibt der deutschrussische
Komponist und Busoni-Schüler Wladimir Vogel 1937
seine erste Zwölftonmusik. Unter der unverfänglich anmutenden
Oberfläche spricht diese Musik von Exilerfahrung und politischer
Utopie. Damit ist ein Programm vorgegeben, auf das Vogel auch
in den folgenden, im Schweizer Exil entstandenen Instrumentalwerken
zurückgreift. Die Autorin verdeutlicht dies anhand ausgewählter Beispiele und verweist zugleich auf die Unvereinbarkeiten von Vogels spezifischer Zwölftonmusik mit Methoden (westdeutscher) Musikgeschichtsschreibung während des Kalten Krieges. |