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Wolfgang Sandberger (Hrsg.)
Brahms-Handbuch 662 Seiten mit 55 Abbildungen; gebunden ISBN 978-3-7618-2036-0 € 64,95 Koproduktion J. B. Metzler / Bärenreiter im Musikalienhandel Lieferung durch Bärenreiter |
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Johannes Brahms, eine der zentralen Komponisten-
Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, gilt vielen als Endpunkt
einer ästhetisch-historischen Entwicklung, als Galionsfigur, die
gar die »Weltgeltung der deutschen Musik zum letzten Mal«
(Wilhelm Furtwängler) gesichert habe. Arnold Schönberg
sah hingegen in seinen Werken einen Ausgangspunkt des
musikalischen Fortschritts in Richtung auf die
Neue Musik des 20. Jahrhunderts. Abgesehen von der Oper hat der in Hamburg geborene Wahl-Wiener in allen musikalischen Gattungen exemplarische Werke geschaffen: in der Orchestermusik (vier Symphonien, Konzerte etc.), der Kammermusik, der Klaviermusik, der Oratorien- und Chormusik (»Ein deutsches Requiem«) sowie dem sehr umfangreichen Liedschaffen. Das Brahms-Handbuch wird das umfassendste und aktuellste Kompendium zu Leben, Werk und Rezeption dieses Komponisten sein. Es verbindet die positiven Aspekte eines Nachschlagewerkes (übersichtliche Gliederung nach Gattungen und enzyklopädische Informationsfülle) mit den Vorzügen eines verständlichen, gut geschriebenen Lesebuches. Renommierte Autoren der Brahms-Forschung haben sich an dem Handbuch beteiligt. Der Herausgeber Wolfgang Sandberger ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Gerade erschienen: Musik und Musikforschung. Johannes Brahms im Dialog mit der Geschichte, Kassel 2007, hrsg. von Wolfgang Sandberger und Christiane Wiesenfeldt. Die Autoren Johannes Behr, Jan Brachmann, Joachim Draheim, Katrin Eich, Michael Heinemann, Sven Hiemke, Renate Hofmann, Peter Jost, Ulrich Krämer, Friedhelm Krummacher, Laurenz Lütteken, Burkhard Meischein, Siegfried Oechsle, Robert Pascall, Victor Ravizza, Wolfgang Sandberger, Peter Schmitz, Michael Struck, Thomas Synofzik, Volker Scherliess, Christiane Wiesenfeldt |