Christine Fischer
Instrumentierte Visionen weiblicher Macht

Maria Antonia Walpurgis' Werke als Bühne politischer Selbstinszenierung

Schweizer Beiträge zur Musikforschung, Band 7
492 Seiten; kartoniert
ISBN 978-3-7618-1829-9
EUR 49,95

Coverabbildung von Musikalische Visionen

Musikalische Visionen

Die sächsische Kurfürstin Maria Antonia Walpurgis (1724–1780) hatte eine Leidenschaft für die Musik und komponierte selbst. Neben kleineren musikdramatischen Formen stehen hier ihre beiden Opern Il trionfo della fedeltà und Talestri, regina delle amazzoni sowie ein in der Vertonung Hasses bekannt gewordener Oratorientext im Mittelpunkt. Neue Quellen und Methoden über die konventionelle Musikwissenschaft hinaus werden eingesetzt: Geschlechterforschung, Zeremoniellwissenschaft, Sozialwissenschaft, Kunstgeschichte, Aufführungspraxis und Italianistik.